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Aktuelle Meldung - Detailansicht

Auszeichnung im Infozentrum der Biol. Station

Das Integrierte LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ wurde vom Bundesumweltministerium offiziell als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Den Preis erhielten die Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen am 22. Februar im Infozentrum der Biologischen Station.

Maßnahmen im Kreis Viersen 
Die konkreten Maßnahmen und Ziele des Projekts im Kreis Viersen veranschaulichte Dr. Ansgar Reichmann, Leiter der Biologischen Station. So wurden im Frühjahr 2018 im Elmpter Schwalmbruch Gehölze innerhalb der Moorfläche entfernt. Im Naturschutzgebiet Heidemoore wurden Bäume und der vergraste Oberboden entnommen, um offene Binnendünen und Sandheiden mit ihrer typischen Vegetation wiederherzustellen. Die entstehenden offenen Flächen bieten Lebensraum für Dünenpflanzen und Tierarten wie Zauneidechse und Schlingnatter.

Erhalt der Biologischen Vielfalt 
Stellvertretend nahmen Umweltstaatssekretär Dr. Heinrich Bottermann (NRW) und der Leiter des Referates für Natura 2000 und Schutzgebiete, Jens Palandt (Nds.), die Auszeichnung entgegen. Die beiden Länder starteten im Oktober 2016 das von der EU geförderte Projekt.

Ziel sei es „mit dem Projekt eine Trendwende beim Verlust der Artenvielfalt einzuleiten. So werden hier Heide- und Dünenlandschaften sowie Magerrasen optimiert oder wiederhergestellt“, erläuterte Bottermann. Palandt betonte in seiner Rede die gute, länderübergreifende Zusammenarbeit. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen. Dr. Christiane Paulus, Leiterin der Abteilung Naturschutz im Bundesministerium und selbst Mitglied der Jury, übergab den Preis.

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