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Aktuelle Meldung - Detailansicht

Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg

Die Biologische Station Krickenbecker Seen feierte am 9. September mit einem Tag der offenen Tür ihr 30-jähriges Bestehen. Stationsleiter Dr. Ansgar Reichmann begrüßte die Gäste vor dem Infozentrum und freute sich über den Andrang. Denn viele waren gekommen, die der Station seit Jahren verbunden sind, aber auch einige Besucher, die „einfach mal schauen“ wollten.

Und zu schauen gab es einiges, aber auch Angebote zum Mitmachen, nicht nur für Kinder. Im Infozentrum informierte Biberberater und Fischotter-Spurensucher Markus Heines über das Vorkommen der Säugetiere im Kreis Viersen und gesamt Deutschland. Elvire Kückemanns zeigte Kindern und Erwachsenen, wie man Aquarelle malt. Ihre Bilder waren gleich daneben in einer Ausstellung zu sehen.

Ansgar Reichmann führte interessierte Besucher durchs Infozentrum, Ökologie-Student Dennis Heynckes führte Bodentier-Exkursionen mit den Kleinen durch. Hier war die Frage: Was lebt denn da im Boden?

Aber nicht nur Mitarbeiter und Ehrenamtler der Biologischen Station waren am vergangenen Sonntag im Einsatz. Vor dem Infozentrum präsentierten sich viele befreundete Einrichtungen: Mitarbeiter des Naturschutzhofs zeigten alte Apfelsorten, der Niersverband brachte Modelle zur Renaturierung, die Textilscheune hatte Gefilztes dabei.

Um das Quiz bei den Mitarbeiterinnen der Stadt Nettetal zu beantworten, mussten sich die Besucher schon ins Zeug legen. Auch das Pflanzenquiz der Botaniker der Biologischen Station war nicht ganz leicht. Ganz ohne Quiz gab es Informationsmaterial über Rad- und Wanderwege am Stand des Niederrhein Tourismus.

Ihre Fragen loswerden konnten Besucher bei Imker Georg Hüskes, der über die Insekten und die Arbeit eines Imkers informierte. Der Netteverband brachte gleich einen ganzen Bagger, der normalerweise bei Arbeiten im Gelände zum Einsatz kommt.

Highlights für die Kleinen waren die Schafe der Landschaftspflege de Wassum, ein Wasserspielplatz aus Holz und Basteln mit Naturmaterialien am Stand der Naturparke Schwalm-Nette und Maas-Schwalm-Nette.

Über ihre Arbeit informierten außerdem die Greifvogelhilfe Rheinland, der Landschaftshof Baerlo und der Verkehrs- und Verschönerungsverein Hinsbeck.

Was man im eigenen Garten für Insekten tun kann, zeigten die Gartenexperten Gregor Weuthen und Torsten Matschiess. Auch fürs menschliche Auge bietet naturnahes Gärtnern doch mehr als die Vorgärten aus Schotter.

Die Mitarbeiter des Museums Mensch und Jagd brachten schöne Exemplare aus der Ausstellung und informierten über die Jagd und das Museum in Brüggen.

 

Terug