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Der "Lumbricus" an der BSKS
"Welche Tiere könnten wir im Wasser finden?", fragt Dietmar Schruck. Die Antworten der Kinder kommen prompt. Sie nennen "Wasserläufer", "Molche", "Fische" und sogar "Köcherfliegenlarven". Schruck ist Umweltpädagoge der Natur- und Umweltakademie NRW und war mit "Lumbricus", dem Umweltbus, am 19. Juli an der Biologischen Station Krickenbecker Seen. Er zeigte den Kindern, wie man Kleintiere im Gewässer findet, untersucht und bestimmt. Nach einer kurzen Einführung ging es dazu ans Ufer des Glabbacher Bruchs, einem der Krickenbecker Seen.
Unter dem Mikroskop wurden die kleinen Wassertiere ganz groß
Isabelle Lorenz hatte die Idee, den Umweltbus an die Biologische Station zu holen. Und das kam bei den Teilnehmern gut an: Mit Sieb und Pinsel in der Hand liefen die Kinder durchs Wasser und sammelten wirbellose Tiere. Anschließend transportierten sie die gefundenen Egel, Schnecken und sonstigen Kleintiere vorsichtig zum Bus. Dank der modernen Laborausrüstung des Busses konnten die Kinder die Tiere hier mit Mikroskopen und Arbeitshilfen genau beobachten und bestimmen. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die gemeinsame Betrachtung der kleinen Wassertiere auf der Großprojektion. Jeder Teilnehmer las den anderen die Eigenschaften "seines" Wassertiers laut vor. Schließlich setzten die Mädchen und Jungen alle Kleintiere auch wieder ins Wasser zurück. Dabei passten sie besonders auf, auf dem Weg nichts zu verschütten und womöglich ein Tierchen zu verlieren.